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Martina Bürger

Betreuungsverein  

Tel: 0631/ 80093 141
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Betreuungsverein

Foto: D. Ende / DRK e.V.

Betreuung statt Entmündigung

Seit 1992 gibt es das neue Betreuungsgesetz. Es löste die bisherigen Pflegschaften und Vormundschaften ab. Nun kann niemand mehr entmündigt werden. Vielmehr bietet es die Möglichkeit, die Lebensqualität behinderter, seelisch kranker sowie alter Menschen zu verbessern. Rechte und Selbstbestimmung der Betroffenen wurden gestärkt.

Was diese Menschen im persönlichen und finanziellen Bereich nicht mehr alleine besorgen können, regeln und organisieren gesetzliche Betreuer und Betreuerinnen. Hilfe wird dort gewährt, wo sie ganz individuell gebraucht wird. Dabei kommt dem persönlichen Kontakt zu den hilfsbedürftigen Menschen große Bedeutung zu. Deshalb sollen Betreuungen ehrenamtlich geführt werden.

Leitbild des DRK Betreuungsverein Kaiserslautern Stadt  e.V.

Martina Bürger

Das Deutsche Rote Kreuz sucht Menschen, die sich dieser besonderen Aufgabe annehmen und sich als ehrenamtlich gesetzlicher Betreuer schulen lassen. Zunächst einmalmüssen Sie nichts mitbringen, außer der Bereitschaft, etwas Zeit, Ihre Lebens- und Berufserfahrung für andere Menschen einzusetzen. Wir bieten Ihnen eine gezielte und begleitende Einarbeitung, organisieren Kontakt und Erfahrungsaustausch mit anderen Betreuer*innen und bieten regelmäßige Informations- und Fortbildungsveranstaltungen an.

Sprechen Sie uns an und vereinbaren einen Termin zum persönlichen und unverbindlichen Kennenlernen.


Öffnungszeiten des DRK Betreuungsvereins:
MO – DO von 8.00 -12.00 Uhr und nach telefonischer Vereinbarung!


Mein Wille geschehe ... Beratung/Information zu Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Betreuungsverfügung.

In Deutschland werden mehr als 1,25 Millionen erwachsene Menschen rechtlich betreut, weil sie wegen einer Krankheit, Folgen eines Unfalls oder Behinderung ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr eigenständig erledigen können. Auch immer mehr ältere Menschen sind auf Hilfestellung und Unterstützung angewiesen. Nachlassende geistige Kräfte, Überforderung im Alltag, geistige Verwirrtheit führen in vielen Fällen dazu, dass das Betreuungsgericht eine gesetzliche Betreuung für die betroffenen Menschen anordnen muss. Weit verbreitet ist die Vorstellung, dass Ehepartner oder Kinder für ihre Eltern automatisch die Vertretung übernehmen können. Das stimmt aber nicht.

Wenn Sie eine gerichtlich angeordnete gesetzliche Betreuung vermeiden wollen, ist es sinnvoll, sich möglichst früh darüber Gedanken zu machen, wen Sie als Vertrauensperson bevollmächtigen können, damit diese Ihnen bei einer vorübergehenden oder dauerhaften Hilfsbedürftigkeit helfen kann.

Mittels einer Vorsorgevollmacht legen Sie dann fest, dass diese bevollmächtigte Person Sie in allen rechtlichen und persönlichen Angelegenheiten vertreten darf. Insbesondere im Bereich der Gesundheitssorge, kann diese Vertrauensperson dann gemeinsam mit den Ärzten Ihre weitere Behandlung festlegen.

Haben Sie eine bestimmte Vorstellung und Wünsche darüber, wie Sie medizinisch behandelt werden wollen, können Sie dieses darüber hinaus noch in einer Patientenverfügung regeln. Die von Ihnen bevollmächtigte Person kann dann diesen schriftlichen Behandlungswunsch den Ärzten vorlegen, damit sie sich in der weiteren Behandlung daran orientieren können.

Das mag zunächst alles sehr kompliziert erscheinen, deshalb  informieren und beraten wir Sie kostenlos und Sie erhalten dazu ebenfalls die Broschüren und Formulare des Bundesministeriums für Justiz.

Auf Wunsch findet die Beratung auch in russischer Sprache statt.
Vereinbaren Sie einen Termin und der erste Schritt ist getan!