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Den Wald vom Müll befreit

Großes Engagement der Geflüchteten bei der Lautrer Kehrwoche - hier mit Marco Prinz und dem Maskottchen Kehrbert (Foto: ps / DRK KL)

25. April 2018

Zahlreiche Zigarettenkippen, alte Taschentücher, zerbrochene Flaschen und sogar ganze Bücher: Die 16 Bewohner der DRK-Gemeinschaftsunterkunft Post wurden bei ihrer Suche nach achtlos weggeworfenem Müll schnell fündig und hatten alle Hände voll zu tun, den Waldweg vom großen Parkplatz am Fuße des Betzenbergs bis hin zum Bremerhof zu säubern. Besonderer Höhepunkt war der Besuch des Maskottchens Kehrbert in der GU Post. Dabei lernten die Bewohner das Wappentier der Stadt Kaiserslautern von seiner besonders charmanten Seite kennen. Fotos mit dem freundlichen Hecht gingen um die Welt und wurden in Äquatorial-Guinea, Afghanistan oder im Sudan gleichermaßen bewundert.

Für die jungen Menschen aus insgesamt acht Nationen war der ehrenamtliche Einsatz eine Selbstverständlichkeit. „Umweltschutz ist eine wichtige Sache – und die Kehrwoche gibt uns die Möglichkeit, Deutschland für seine Gastfreundlichkeit etwas zurückzugeben“, sagte ein Teilnehmer. Der Einsatz kam auch bei Spaziergängern gut an. Häufig wurde die Gruppe für ihr Engagement und die sich immer praller füllenden Müllsäcke gelobt.

Anerkennung zollt auch DRK-Kreisverbandsvorstand Marco Prinz: „Die Lautrer Kehrwoche ist eine ausgesprochen sinnvolle Aktion der Stadtbildpflege. Es freut mich, dass wir beim DRK so viele junge Menschen motivieren konnten, daran teilzunehmen“, sagt er. Es sei bemerkenswert, wie hoch die Bereitschaft unter den Geflüchteten sei, sich ehrenamtlich sozial zu engagieren. Die mit Unterstützung der Deutschen Fernsehlotterie finanzierte Ehrenamtskoordination beim DRK sucht deshalb immer Möglichkeiten, Flüchtlinge in das Ehrenamt zu vermitteln. „In der GU Post legen wir einen besonderen Schwerpunkt auf die Umweltbildung. Seit 2017 beteiligen wir uns an dem Projekt „create home“, in dem Ehrenamtliche des DRK gemeinsam mit dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und Geflüchteten in Sachen Umweltbildung tätig werden. Auch das ist ein Teil gelingender Integration“, erklärt Prinz.

Ansprechpartner: Miriam Dieckvoß-Ploch, DRK Ehrenamtskoordinatorin, 0631 80093460