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90 Cent mehr für Essen auf Rädern

24. Dezember 2013

Das Rote Kreuz erhöht zum 1. Januar die Preise für das Essen auf Rädern. 5,70 Euro kostet dann die Mahlzeit statt bisher 4,80 Euro. "Auch dann ist noch ein Defizit da", erklärt Marco Prinz, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Kaiserslautern. 

Das Rote Kreuz habe die Preise für die Mittagessen seit einigen Jahren konstant gehalten, erläutert Prinz. Nun führe an einer Erhöhung kein Weg mehr vorbei, da der Lieferant ebenfalls aufgeschlagen habe. Auch er habe seine Preise in den vergangenen Jahren stabil gehalten und sich dazu nun nicht mehr in der Lage gesehen. Prinz hat Verständnis dafür, denn das Rote Kreuz und die Bezieher der Essen seien mit dem Caterer zufrieden. Er arbeite sehr professionell, die Qualität sei gut und die Portionen im Vergleich mit anderen Anbietern "riesig".

Trotzdem ist sich der DRK-Geschäftsführer bewusst, dass ein Aufschlag von 90 Cent pro Mahlzeit ein Batzen ist, doch macht er andererseits den Wegfall der Zivildienstleistenden, Lohnerhöhungen und die enorm gestiegenen Spritkosten geltend. Bisher habe es von den Kunden noch keine Abbestellungen wegen der Preiserhöhung gegeben, stellt Prinz fest. Sie zeigten Verständnis dafür.

Ein Defizit für den Essensservice habe es immer gegeben, das sei geplant, sagt der Geschäftsführer. Es sei trotz Optimierung der Abläufe vorhanden. "Wir müssten eigentlich 6,94 Euro verlangen", hat Prinz ausgerechnet. Dann wäre der Mahlzeitendienst kostendeckend. So viel Geld "wollen und können wir nicht nehmen". Das Defizit für das Essen auf Rädern wird durch Spenden, die Altkleidersammlung und mit den Mitgliedsbeiträgen ausgeglichen.

Seit etwa zwei Jahren liege die Anzahl der ausgelieferten Essen konstant bei 120 Mahlzeiten am Tag in Kaiserslautern. Früher seien es über 200 Essen gewesen, sagt der Geschäftsführer. Die Essen-auf-Räder-Menus bestehen aus einer Hauptspeise, außerdem kann der Bezieher menuabhängig zwischen Salat und Nachtisch auswählen. Die Küche biete zwar nicht mehrere Essen zur Auswahl an, gehe aber auf die Kundenwünsche ein. Wer beispielsweise keine Kartoffeln möge, könne Nudeln bestellen, nennt Prinz ein Beispiel. Auch würden bei Diabetikern die Broteinheiten zur Berechnung der Mahlzeiten eingehalten. Für Kunden mit Problemen beim Verzehren werde das Essen auch klein geschnitten.

Am heutigen Heiligen Abend wird Schnittlauchomelett mit Rahmspinat und Dampfkartoffeln gekocht. Am ersten Weihnachtsfeiertag liefert die Küche Jägerschnitzel mit Spätzle und Salat aus, für die Vegetarier werden Käsespätzle und Salat zubereitet. Am zweiten Feiertag kommen Pfefferbraten, Rotkohl und Klöße ins Haus. Die fleischlose Version besteht aus Champignonklößen mit Sauce.

Quelle: Rheinpfalz (ita)