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1. Blutspendemarathon in Kaiserslautern

v.l. Daniel Beiser, DRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit;
Marco Prinz, Geschäftsführer des DRK Kreisverbandes KL

30. September 2013

Ein kleiner Pieks kann Menschenleben retten: Die RHEINPFALZ startet in Zusammenarbeit mit dem DRK einen Blutspendemarathon, der am Tag der Deutschen Einheit, 3. Oktober, von 10 bis 18 Uhr beim DRK in der Augustastraße 16 stattfindet. Verbunden ist der Blutspendetermin mit einem Oktoberfest des Roten Kreuzes mit Weißwurst, Brezeln, Bier und Kartoffelsalat.

Anlass für den 1. Blutspendemarathon sind die Klagen über eine mangelnde Bereitschaft der Bevölkerung zum Blutspenden. Der DRK-Blutspendedienst Rheinland-Pfalz/Saarland benötigt täglich 800 bis 1000 Blutspenden. Gerade Erstspender sind deshalb am Donnerstag zum Blutspenden aufgerufen.

Die 800 bis 1000 Blutspenden werden von den etwa 160 Krankenhäusern und Arztpraxen in den beiden Bundesländern angefordert. Daniel Beiser, DRK-Referent für Öffentlichkeitsarbeit, schildert, dass die Krankenhäuser täglich eine bestimmte Menge an Blutkonserven bestellen. Sie würden überwiegend für Krebs- oder Herz-/Kreislaufpatienten gebraucht. Zusätzliche Blutspenden, etwa für Blaulichtfahrten, würden separat geordert.

„Wir wünschen uns einen Vorrat an Blutspenden für drei bis vier Tage", stellt Beiser fest, doch beispielsweise in den Ferien reiche die Menge oft nur von einem Tag auf den anderen. Um die Blutversorgung zu sichern, habe sich der DRK-Blutspendedienst West, zu dem Rheinland-Pfalz, das Saarland und Nordrhein-Westfalen gehören, bis zum Jahresende das Ziel gesetzt, 50.000 Erstspender zu gewinnen. „Es fehlt an Nachwuchsspendern", stellt der DRK-Referent fest.

Beiser schildert den Weg der Blutspende: Alle Blutkonserven gehen nach Bad Kreuznach, wo der DRK-Blutspendedienst Rheinland-Pfalz/Saarland sitzt. Hier werden die Blutkonserven noch in der Nacht verarbeitet. Das Blut wird in drei Bestandteile getrennt: die roten Blutkörperchen (Erythrozyten), von denen ein gesunder Erwachsener rund 25 Billionen hat. Ihre Aufgabe ist es, den Sauerstoff durch das Blutgefäßsystem zu transportieren. Die weißen Blutkörperchen (Leukozyten) wehren Krankheitserreger ab und sind daher für die Immunabwehr des Körpers verantwortlich. Der dritte Bestandteil des Bluts ist das Blutplasma, in dem die Blutzellen schwimmen. Die Blutflüssigkeit besteht zu über 90 Prozent aus Wasser. Darüber hinaus enthält sie Substanzen wie Salze, Eiweißstoffe, Hormone oder Vitamine.

Die Proberöhrchen mit Blut, die beim Blutspenden zusätzlich abgenommen werden, gehen ins DRK-Zentrallabor nach Hagen in Nordrhein-Westfalen. Erst wenn dort alle medizinischen Untersuchungen und die Blutgruppenbestimmung abgeschlossen sind, wird das Blut zur Verwendung freigegeben.

„Blutspendeaktionen sind für uns Ehrensache", konstatiert Marco Prinz, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Kaiserslautern Stadt. In die Blutspendeaktionen „stecken wir viel Energie und Zeit". Geld sei mit Blutspenden nicht zu verdienen: „Definitiv nicht." Der DRK-Kreisverband bietet regulär jeden ersten Donnerstag im Monat einen Blutspendetermin in seiner Geschäftsstelle in der Augustastraße 16 an. Zusätzlich sind die Rotkreuzler etwa einmal im Monat mit dem Blutspendebus an wechselnden Standorten in der Stadt unterwegs.

Der DRK-Kreisverband Kaiserslautern Stadt hat nach Angaben von Marco Prinz rund 2000 Mitglieder. Etwa 120 Ehrenamtliche stehen im aktiven Dienst, der aus Katastrophenschutz und Sanitätsbetreuung besteht. Zum Kreisverband gehört der Rettungsdienst Westpfalz, der westpfalzweit von Kaiserslautern organisiert wird und in dem sich über 400 Mitarbeiter und Ehrenamtliche engagieren.

Quelle: Die Rheinpfalz, (ita)